Home Tipps & Tricks Adieu Mangel – in 3 Minuten zu mehr Lebensfreude!
Adieu Mangel – in 3 Minuten zu mehr Lebensfreude!

Adieu Mangel – in 3 Minuten zu mehr Lebensfreude!

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In 3 Minuten mehr Lebensfreude
© Seth Doyle by Unsplash.com

von Simone Debour

Wenn Menschen darüber nachdenken, dass sie unbedingt glücklicher und zufriedener sein wollen, fallen ihnen als erstes Dinge ein, die ihnen dazu fehlen.

Um richtig glücklich zu sein, brauche ich eine gute Beziehung, mehr Geld, eine größere Wohnung, ein schnelleres Auto, einen besseren Job, muss ich berühmt sein, benötige ich mehr Annerkennung, mehr Zeit und und und…

Die meisten Menschen fragen sich also, was in ihrem Leben noch fehlt. Es ist eine lange Liste des Mangels. Sie nehmen an, dass durch die Ergänzung von Fehlendem das große Glück in ihr Leben tritt.

Tja, und was raten uns die Coach’s dann: Na, dann such Dir doch einen neuen Job, zieh in eine andere Wohnung, kauf Dir ein schnelleres Auto! Aha!

Substrahieren statt addieren

Wissenschaftler überraschen uns mit neuem Weg zum geliebten Wohlfühlglück. Dieser neue Weg geht nicht von den Aspekten aus, die wir noch dringend zusätzlich brauchen, sondern von dem was wir weglassen könnten. Eine andere Methodik der Herangehensweise.

Minus statt Plus. Die Fragestellung dreht sich um. Wir schauen auf das Positive in unserem derzeitigen Leben und streichen es weg! Radieren es einfach aus. Stellen uns ganz pragmatisch vor, wie es wäre, wenn es nicht mehr wäre. Gestrichen – für immer nicht mehr da.

Was für ein Gefühl macht sich da plötzlich in Dir breit? Ein Gefühl der Panik? Der Angst? Oder gar der Dankbarkeit?

Dankbarkeit – der Schmierstoff eines glücklichen Lebens

In Studien, die sich mit der Dankbarkeitsmethodik auseinandersetzen, kam heraus, dass Menschen die sich persönlichen Verlust vorstellen konnten,

  • Glücklicher sind
  • Bei der Vorstellung ab morgen womöglich wieder Single zu sein, ihre Beziehungen intensiver genießen und pflegen
  • die kleinen Glücksmomente des Lebens mehr schätzen und wahrnehmen (erste Frühlingssonnenstrahlen, das Rascheln der Bäume, ein gutes Buch lesen, das Lächeln eines Fremden)
  • Mehr Glück und Dankbarkeit verspüren als jene, die sich nur direkt auf das Positive konzentrierten, sich also fragten: „Wofür bin ich dankbar?“ oder „Was in meinem Leben ist gut?“

Das geistige Subtrahieren löst eine tiefe, warme Dankbarkeit aus. Weil es uns erschreckt, uns wachrüttelt, uns mehr im Hier und Jetzt leben lässt, uns das Selbstverständliche raubt und uns an die Kostbarkeit des Daseins erinnert.

Eine kleine Übung

Einfach aufschreiben, was Dir dazu einfällt:

  1. Wähle etwas Gutes aus Deinem Leben, etwas, das Dir am Herzen liegt. Das kann ein Freund sein, ein Hobby, Dein Job, Dein Haustier – was auch immer Du liebst und mit Leidenschaft betreibst oder in Stille genießt.
  2. Stell Dir Dein Leben ohne diese gute Sache vor. So klar und genau wie möglich. Dreh Dir dazu, vor Deinem geistigen Auge, Deinen eigenen Film. Wie fühlt sich das für Dich an?
  3. Na, welches Bedürfnis hast Du nach dieser kleinen Übung? Bist Du dankbarer? Erfreuter? Glücklicher?

Du möchtest noch mehr über das Alltagsglücklichsein erfahren? Mehr Übungen, die Dich achtsamer und zufriedener werden lassen erleben?

Dann ist vielleicht 19 Schritte zum Glück etwas für Dich.

 

 

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