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Angstfrei in aufregenden Zeiten – 4 Überlegungen
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Angstfrei in aufregenden Zeiten – 4 Überlegungen

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love not hate
© DavidCallan by istock photo

von Simone Debour

Wir leben zweifellos in aufregenden Zeiten. Zeiten die einen ängstigen können, aber nicht ängstigen müssen.

Populisten, Despoten und Diktatoren erstarken in vielen Ländern. Immer mehr Menschen betreiben öffentlich ausländerfeindliche Hetze mit menschenverachtenden Parolen. Diese Angstmacherei spaltet nicht nur unser freiheitsliebendes, tolerantes und liberales Land, gefährdet internationale Bündnisse, sondern auch Familien und Freundeskreise. Schwarz oder weiß ist nicht nur mehr eine Frage der Hautfarbe, sondern immer mehr der gedanklichen Fixierung.

Alles ist im Umbruch. Die Buzzwörter lauten Digitalisierung, Globalisierung, Terrorismus – die Wenigsten fühlen  sich noch sicher. Abgeholt, Aufgehoben. Alles verändert sich – zu schnell, zu existentiell. Das macht Angst. Solche Angst, dass für komplexe Themen plötzlich einfache Lösungen gefordert werden. Das die von Generationen erkämpften demokratischen Werte leichtfertig einer vermeintlichen Sicherheit geopfert werden. Das ist beunruhigend.

Denn Angst macht eng!

Angst lässt uns nicht atmen. Atmen wir nicht richtig, werden wir noch ängstlicher, werden wir panisch, unüberlegt, um unser Leben kämpfend – ein Teufelskreis.

Wenn wir uns jedoch öffnen, wenn wir auf Menschen zugehen und uns unseren Ängsten bewusst stellen – dann lernen wir mit ihnen umzugehen. Wir sind nicht alleine auf der Welt. Wir können miteinander reden, uns austauschen und uns gegenseitig stärken. Wir sind alle, jeder einzelne, mit verschiedenen Talenten, Begabungen und Stärken ausgestattet. Gemeinsam können wir damit etwas Neues, Wundervolles zum Blühen bringen, dass größer ist als wir selbst. Wir können einander ein Segen sein.

Wäre es nicht schön, wenn viele Menschen auf die Kraft der Gemeinschaft vertrauen würden? Nicht nur im Privaten, sondern auch in Bezug auf die großen Herausforderungen einer sich verändernden Gesellschaft?

Was hilft? Wie können wir unsere Stärken stärken und unsere Ängste annehmen?

Vier Überlegungen:

1.) In Zeiten des Argwohns hilft uns Vertrauen.

2.) In Zeiten der Verzagtheit hilft uns Mut.

3.) In Zeiten des Irrwahns hilft uns die Vernunft.

4.) In Zeiten der Hektik hilft uns die Gelassenheit.

Wenn wir also glücklich und zufrieden sein wollen, müssen wir uns unseren Ängsten stellen, vertrauen, uns öffnen und Hass durch Liebe und Güte ersetzen. Machen wir den ersten Schritt. Überwinden wir alle gemeinsam unsere Ängste.

Tun wir es – für uns alle!

Muntermacher bei kleinen und großen Krisen

 

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