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Besuch vom heiligen Geist

Besuch vom heiligen Geist

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Kleine Pfingstgeschichte
© Mario Purisic by Unsplash

Aus aller Herren Länder kamen Menschen zum jüdischen Ernetfest nach Jerusalem und erinnerten sich gemeinsam an ihren Freund Jesus. Dieses Fest fand jedes Jahr 50 Tage chawuot statt. (chawuot bedeutet Wochen und weist mit diesem Namen auf die mit dem fünfzigsten Tag vollendeten sieben Wochen nach dem Pessachfest hin. Bereits aus dieser Tradition stammt der griechische Name pentekostē, aus dem der deutsche Begriff „Pfingsten“ hervorgegangen ist. Schawuot ist gleichzeitig ein Erntedankfest, da es den Abschluss der mit Pessach beginnenden Weizenernte markiert.) Jesus Freunde vermissten ihren Gefährten. Sie waren traurig, denn Jesus war jetzt bei Gott, im Himmel. Sie saßen in einem Haus zusammen und lauschten dem Lachen ihrer feiernden Mitmenschen.

Doch plötzlich tobte ein heulender Sturm durchs Haus. Es erschienen leuchtende Flammen, die vor den erschrockenden Menschen und Frauen flackerten. In diesem plötzlich auftretenden Feuer verbarg sich der Geist Gottes. Und noch mehr: Zündende Gedanken, Ideen, Kraft und Mut breitete sich schlagartig aus. Geistesblitze flogen nur so um sich. Jesus Freunde fühlten sich erhellt, sprangen auf und gingen auf die Straße, um Jesus Botschaften zu verkünden und von ihm zu erzählen.

Männer, Frauen, Kinder, Alte, Junge, Arme, Reiche blieben stehen und lauschten voller Inbrunst den Worten. Immer mehr Menschen blieben auf ihrem Weg zum Erntefest stehen und hörten zu. Jesus Freunde sprachen auch nicht in aramäischen Dialekt, sondern in allen möglichen Sprachen. Die Menschen verstanden die Geschichten über Gott und Jesus in ihren eigenen Sprachen. Manche machten sich auch über Jesus Anhänger lustig und erkundigten sich, ob zu viel Wein geflossen sei. Die Frage fand Petrus unfair und antwortete

Natürlich ist niemand von uns betrunken. Der heilige Geist, von Gott entsandt, hat uns die Gabe übereignet  in allen Sprachen über ihn zu sprechen. Wiist ihr denn nicht mehr, dass bereits  vor hunderten von Jahren der Prophet Joel dies voraussagte? Gott möchte, dass jeder Mensch weiß, dass der Tod nicht das Ende bedeutet. Deshalb ist Jesus wieder auferstanden“

Den meisten Menschen gefiel diese Botschaft und sie erkundigten sich, was denn nun zu tun sei. Petrus empfahl, man möge sich taufen lassen.

3.000 Männer und Frauen ließen sich daraufhin taufen und komplett unter Wasser tauchen. Ab diesem Moment lebten sie fröhlich mit Jesus Freunden zusammen. Sie genossen das gemeinsame leben, essen und beten.

So entstand die erste christliche Gemeinschaft und aus diesem Grunde feiern Christen das Pfingstfest.

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