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Überlebenswichtiges Unglück

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Schnupperkurs – Lektion 1

Unglück kennen wir alle. Unglück ist einfach. Unglück ereilt jeden im Laufe seines Lebens. Was Unglück ist, erfahren wir täglich aus Gesprächen mit Freunden, Kollegen und Verwandten oder wir schlagen einfach eine Zeitung auf oder machen den Fernseher an.

Wieder 950 Flüchtlinge ertrunken, wieder ein Flugzeug abgestürzt, wieder eine Freundin an Krebs erkrankt, wieder ein Kollege gestorben, wieder eine Ehe geschieden, wieder ein Land im Krieg.

Doch was ist Glück?

Wenn Du mehr Glück erleben willst, dann solltest Du Dir im ersten Schritt darüber im Klaren sein, was Glück überhaupt ist.

Glück zu haben, ist Glück im Sinne von Zufall: Das Schicksal meint es gut mit einem, man spricht von glücklichen Umständen. Dieses Glück fällt einem in den Schoß. Man gewinnt im Lotto, erbt unverhofft, trifft im Supermarkt den Mann seiner Träume, findet etwas Verlorenes wieder. Man hat Glück gehabt.

Glücklich zu sein, ist Glück im Sinne von Erfüllung, Zufriedenheit und Freude. Zum Entstehen dieses Glücks kann jeder aktiv seinen Beitrag leisten. Dabei kommt es nämlich sehr auf innere Einstellungen, Werte, Bewusstsein, Achtsamkeit und Sichtweisen an. Diese sind sehr wohl veränderbar – und genau darum wird es in unseren Seminaren gehen.

Einzige Voraussetzung: Dein Wille dazu!

… und ein Glückstagebuch oder Notizheft. Wenn Du täglich nur drei Momente notierst, die Dir einen kurzen Augenblick der Freude geschenkt haben, und seien sie von außen betrachtet noch so unbedeutend , – wirst Du nach wenigen Wochen kleine Wunder erleben.

Versprochen! Denn ein Glücks-Tagebuch lenkt das Augenmerk bewusst auf die schönen Ereignisse eines jeden Tages und hilft dabei, einen positiven Kreislauf in Gang zu setzen.

Denn wer dem Guten in seinem Leben mehr Aufmerksamkeit schenkt, der zieht das Glück an! Daher lohnt es sich, in einem persönlichen Tagebuch die erlebten Glücksmomente des zu notieren, um all das Gute und Schöne festzuhalten, das Dir geboten wird.

Schuld sind die Amygdalae.

Die Amygdala ist ein Kerngebiet des Gehirns im medialen Teil des Gehirns und tritt jeweils paarig auf, sie wird auch als Mandelkern bezeichnet und ist Teil des limbischen Systems. Sie ist im Wesentlichen verantwortlich für die Bewertung und Wiedererkennung von Situationen sowie die Analyse möglicher Gefahren und die daraus entstehenden emotionalen Mechanismen. So steuert der Mandelkern z. B. unsere Furcht oder unsere Aggressionen.

In jeder Situation, in der wir uns befinden, gleicht der Mandelkern Informationen ab, die früher schon einmal erlebt wurden. So werden z.B. traumatische Erlebnisse in der Amygdala abgespeichert. Tritt eine ähnliche Situation auf, erkennt sie diese und schlägt „Alarm“, indem sie beispielsweise Stresshormone wie Adrenalin oder Noradrenalin ausstößt. Die Folge sind die entsprechenden emotionale Zustände, wie Trauer, Wut oder auch Aggressionen, sowie körperliche Symptome, wie beispielsweise Herzrasen, Schwindel oder Übelkeit.

Dabei spielt die Vernetzung im Gehirn eine wesentliche Rolle. So ist das sogenannte rationale Denken fest im Großhirn verankert. Die Meldungen von der Amygdala ans Großhirn sind um ein vielfaches schneller als andersherum. So lernt das Gehirn, schneller auf Gefahren zu reagieren, indem der Mandelkern blitzschnell reagiert, noch bevor es zum rationalen Denken kommt. Die Stressmeldungen vom Mandelkern zum Gehirn gleichen einer sechsspurigen Autobahn, der Weg vom rationalen Denken zurück ist mit einem Feldweg vergleichbar.

Erst wenn es dem rationalen Denken gelingt, die Situation gedanklich zu „entschärfen“, erreicht dieses wiederum die Amygdala, die mit der Beendigung der Hormonausschüttung reagiert. Die Folge ist die Abnahme der emotionalen und körperlichen Reaktionen.

Die Amygdala lernt immer und laufend dazu.

So lernt sie nicht nur, auf Stressereignisse zu reagieren, sondern auch auf Situationen, die wir entspannt erleben.

Wenn wir an einem bestimmten Ort eine schöne, entspannte Zeit erlebt haben, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass wir beim nächsten Besuch dieses Ortes eine gleiche oder ähnliche Entspannung erleben. Die Amygdala hat das Empfinden sozusagen abgespeichert. So reicht auch oftmals nur der Gedanke an den Ort, um den emotionalen Zustand wieder zu erreichen.

Während des täglichen Schreibens eines Glückstagebuches programmierst Du langsam und stetig Deine Mandelkerne auf positive Empfindungen und erhöhst somit Dein Glücksgefühl.

Das Glückstagebuch solltest Du mindestens drei Monate täglich führen, am besten jedoch Dein Leben lang.

Bitte notiere als erstes fünf Situationen oder Begriffe in Deinem Glückstagebuch, die Dir spontan auf folgende Frage einfallen:

Was bedeutet Glücklichsein für mich?

Den ersten Schritt bist Du jetzt gegangen. Und, wie fühlst Du Dich? Was geht Dir gerade durch den Kopf?

Am Ende der Seminarreihe wirst Du Dir vielleicht die Frage stellen, warum es in den ganzen Kursen ausschließlich um Dich und Dein ICH geht. Warum werden die anderen, das WIR kaum thematisiert? Du denkst vielleicht, wir wollen den Narzissmus, den Egoismus fördern – nein, wollen wir definitiv nicht.

Allerdings wissen wir, dass das Glück nur aus uns selbst heraus entstehen kann. Niemand kann Dich von außen glücklich machen. Niemand kann DEINE Bedürfnisse erfüllen. Nur Du kannst Dein Glück und Wohlbefinden steigern. Das hat keineswegs etwas mit Egoismus zu tun. Wenn Du selbst gut drauf bist, wenn es Dir gut geht, dann hast Du viel mehr Kapazität und Kraft, andere Menschen zu unterstützen und ihnen zur Seite zu stehen. Freundschaften, Beziehungen und Partnerschaften sind ganz wichtige und wertvolle Glücksquellen. Sie können aber auch zu Energievampiren werden. Deshalb ist es sinnvoll, zuerst auf die eigenen Ressourcen zu achten.

Merke: Sich ein Leben lang weitestgehend zufrieden zu fühlen, bedeutet, mit sich und anderen in Frieden, ins Reine zu kommen. Was jedoch nicht bedeutet, dass Du aus falschverstandener Harmonie Deine eigenen Werte verrätst.

In unseren Kursen geht es nicht nur um Wissen, sondern um Umsetzung. Um die Handlung. Sozusagen Video-Lese-Schreibkurse! Stell Dir vor, Du möchtest Rad fahren oder joggen lernen. Du buchst also einen Kurs oder kaufst ein Buch übers Radfahren oder Laufen. Dir wird erklärt, wie ein Fahrrad aussieht, welche Sportschuhe welche Aufgaben erfüllen, worauf Du jeweils beim Kauf zu achten hast. Und natürlich gibt es einen Praxisteil. Wie man sich auf einen Sattel setzt oder die Arme beim Joggen richtig hält. Und? Glaubst Du, Du kannst nach Beendigung Deines Buches Fahrrad fahren? Wohl eher nicht. Denn Du hast Dich nur mit der theoretischen Praxis beschäftigt und nicht leibhaftig gespürt, was es bedeutet, das Gleichgewicht zu halten oder aktiv in die Pedale zu treten. Mit dem Glücklichsein verhält es sich ganz genauso. Wenn Du über das Glück, die Selbstliebe, Partnerschaft und Beziehungen liest und Dein Glücksniveau tatsächlich anheben willst, dann wirst Du nicht umhin kommen, aktiv zu werden.

Wie das geht, erfährst Du Schritt für Schritt in unseren Happiness-Video-Kursen. Viel Spaß dabei!

„Der Kleine Glückskurs“:

Im „Kleinen Glückskurs“ (Glücksstarter) lernst Du in Videolektionen und -übungen auf spielerische Weise Deine Wahrnehmung und Aufmerksamkeit positiv zu wandeln, damit Du Dich mutiger und selbstbewusster fühlst.

Ziel des Kurses
$ 120per month
… ist, mehr Zufriedenheit und Lebensinn zu erlangen
Du bekommst ...
$ 120per month
31 Videolektionen & -übungen, plus ausführlicher Erklärungen
Was kostet es ?
$ 120per month
Dieser Kurs kostet € 19,90

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Nachdem Du Deine Aufmerksamkeit geschult hast, geht es hier mit Lektion 2 des Schnupperkurses, „Geheimnis des Loslassens“, weiter.

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