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Die Nonne Cristina Scuccia

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Cristina Scuccia kennt dank der Castingshow „The Voice“, bei der die Juroren die Kandidaten nicht zu Gesicht bekommen, inzwischen das halbe Internet. Bei der italienischen Version ließ die Nonne Publikum und Juroren mit ihrer bombastischen Version des Alicia-Keys-Songs „No One“ in wahre Begeisterungsstürme ausbrechen.

An Castingshows nehmen immer wieder die unscheinbarsten Kandidaten teil. In Italien wagte sich bei „The Voice“ die 25-jährige Ursulinen-Schwester Cristina Scuccia auf die Bühne. Die Neugier des Publikums war geweckt. Die Juroren, die bei der Show mit dem Rücken zu den Kandidaten sitzen, hatten keinen blassen Schimmer. Als Scuccia dann loslegte und „No One“ von Alicia Keys zum Besten gab, gab es kein Halten mehr.

Sofort brach das Studiopublikum in Begeisterungsstürme und Standing Ovations aus. Die Juroren waren trotz der tollen Performance perplex über so heftige Reaktionen. Als erstes hielt es Rapper J-Ax nicht mehr aus, drückte den Knopf und warf einen Blick auf die mysteriöse Meistersängerin… und kriegte sich vor Begeisterung kaum mehr ein.

Rapper zu Tränen gerührt

Die soul-trächtige Darbietung der Ordensschwester traf den am ganzen Körper tätowierten Rapper offenbar direkt in sein weiches Herz. Lauthals forderte er seine Mit-Juroren auf, doch endlich auf den Knopf zu drücken. Als auch diesen vor Überraschung die Münder offenstanden, brach er in Tränen der Rührung aus.

Ihre Mitschwestern, die als moralische Unterstützung mit dabei waren, flippten hinter den Kulissen ebenfalls aus. In entzückenden Bildern sieht man sie während des Auftritts hinter der Bühne vor Begeisterung herumspringen.

„Bist du eine echte Ordensschwester?“, lautete die erste Frage aus der Jury, als der Applaus endlich abebbte . „Aber ja“, antwortete Schwester Cristina, worauf J-Ax bekannte: „Hätte ich dich sonntags in der Messe singen gehört, als ich ein Kind war, ich wäre heute Papst.“

„Warte auf Anruf des Papstes“

Was der Vatikan wohl zu dem Auftritt sage, wollte Jurorin Raffaella Carrà wissen. Franziskus habe doch alle Ordensleute aufgefordert, hinauszugehen in die Welt, um den Menschen das Evangelium zu verkünden, sagte Schwester Cristina inzwischen selbstbewusst und fügte verschmitzt hinzu: „Ich warte auf einen Anruf des Papstes.“

Das Youtube-Video des Auftritts wurde sofort zum Renner, der Hashtag #suorcristina in den sozialen Netzwerken ebenso. Der Vorsitzende des Päpstlichen Kulturrats, Gianfranco Ravasi, tat über Twitter inzwischen seine Bewunderung für die aus Sizilien stammende Ordensschwester kund.

Vom Musical ins Kloster

Bei dieser spielte Musik immer schon eine wichtige Rolle. Mit der Kirche hatte sie nach der Firmung erst einmal nichts mehr am Hut. Dann kam die Wende: In einem Musical spielte sie die Rolle einer Nonne. Das war die Berufung: sie trat dem Ursulinen-Orden bei. Im Noviziat sang sie mit brasilianischen Straßenkindern.

Gespannt verfolgt Italien und das Internet, wie es mit der „Soul Sister“ weitergeht. In die nächste Runde der Castingshow hat sie es jedefalls schon einmal geschafft. (heute.at)

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