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Halloween – der Beginn einer magischen Zeit!
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Halloween – der Beginn einer magischen Zeit!

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Little witch
© Ivan Bliznetsov by istock photo

Das Wort Halloween, in älterer Schreibweise Hallowe’en, kommt von All Hallows’ Eve und benennt den Tag vor Allerheiligen. 

Der Bezug von Halloween zum Totenreich ergibt sich aus dem Fest Allerheiligen am 01. November eines jeden Jahres und dem darauf folgenden Gedächtnis Allerseelen, an dem die Katholiken ihrer Verstorbenen gedenken.

Halloween gehört zu einer Reihe von sogenannten Unruhetagen, wie beispielsweise die Walpurgisnacht oder die Rauhnächte. In diesen Zeiten sollen wir uns unter anderem der Stille widmen und haben leichter die Möglichkeit mit Wesen anderer, jenseitiger Räume in Kontakt zu treten.

Heidnische Traditionen

Die Entstehungsgeschichte des Festtags Allerheiligen selbst geht auf die bereits 609 erfolgte Weihung des römischen Pantheons, einem ehemals „allen [römischen] Göttern“ gewidmeten bedeutenden heidnischen Tempel, durch die heidenchristlich geprägte römische Kirche zurück. Das Allerheiligenfest, das sich von Rom aus verbreitete, wurde ursprünglich am 13. Mai gefeiert, das Datum wurde erst vonPapst Gregor III. und endgültig von Gregor IV. auf den 1. November verlegt.

Im fränkischen Reich führte Ludwig der Fromme das Fest Allerheiligen schon im Jahr 835 ein. So wird an Allerheiligen traditionell der Gemeinschaft der Heiligen gedacht. Am 2. November an Allerseelen sollte durch Gebete und Fürbitten sowie durch Almosen das Leiden der Toten im Fegefeuer gelindert werden.

Keltische Bräuche

Gefeiert wurde an Halloween demnach auch das Sommerende, der Einzug des Viehs in die Ställe. In dieser Zeit, so glaubte man, seien auch „die Seelen der Toten zu ihren Heimen zurückgekehrt“. Begangen wurde das Fest mit Freudenfeuern auf Hügeln (engl. „bonfires“, wörtlich Knochenfeuer; ursprünglich mit Bezugnahme auf das Verbrennen von Knochen des Schlachtviehs) und manchmal Verkleidungen, die der Vertreibung böser Geister dienten.

Auch Wahrsagerei ist an diesem Datum üblich gewesen.

Die Kelten, welche das Jahr vom November an rechneten, feierten zu Beginn dieses Monats ein großes Totenfest.

Legendenhaft und historisch nicht exakt zu beweisen ist eine direkte Verbindungslinie zu dem keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes ‚Samhain‘. Aus der Verbindung mit diesem Totengott sollen sich die Gebräuche zu Halloween ableiten, vor allem der Bezug auf das Totenreich und Geister.

Die Unruhnacht, Vorbote der Rauhnächte

Der Brauch, Kürbisse zum Halloweenfest aufzustellen, stammt aus Irland. Dort lebte einer Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack O. fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack durch das Dunkel wandern könne.

Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O’Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten.

Das Halloweenbrauchtum stellt eine Mischung aus Herbst-, Löse-, Heische- und Verkleidungsbräuchen dar. In diesem Sinne ist es vergleichbar mit Bräuchen zu Kirchweih (Kilbesingen), zu Erntedank (Räbenlicht), zu Martini (Räbechilbi, Martinisingen, Martinssingen), zu Allerheiligen (Flenntippln, Rubebötz, Riabagoaschtern) sowie in der Vorweihnachtszeit (Bochselnacht, Rauhnacht, Anklöpfeln, Andreasnacht, Glowesabend,Sunnerklauslaufen) und zu Silvester (Rummelpottlaufen, Hulken).

Magischer Tip: Bevor Du Dich mit Geistern verabredest, solltest Du den kleinen Trick von Susanne beherzigen!

Happy Halloween!

 

 

 

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