Home Happytainment Bücher & Co. Die Kunst das Risiko zu lieben!

Die Kunst das Risiko zu lieben!

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Das Leben ist tödlich. Aber muss es deswegen gleich sterbenslangweilig sein?

Im frei balancierten Vortrag erzählt der Journalist und Wissenschaftsautor Carsten Jasner von Schimpansen und der Renaissance, von Unfallchirurgen und den Ursachen der Finanzkrise. Es wird also anstrengend. Und komisch. Und experimentell. Und auch ein bisschen gefährlich.Carsten Jasner sprach bei TEDxKoeln auf über Mut zum Risiko.

Warum lassen wir es so gerne krachen? Warum verzocken wir unser Geld? Warum springen wir aus dem Flugzeug? Warum sind Sicherheitssysteme sinnlos?

Weil uns der Risikotrieb regiert. Er ist eine anthropologische Konstante: Ohne ihn hätte der Mensch nicht das Feuer gebändigt, wären Seefahrer nie über unbekannte Meere gesegelt, würden wir nicht die Leidenschaft aufbringen, ein Unternehmen zu gründen oder eine Familie oder Fußball zu spielen.

Wir lieben den Nervenkitzel.

Zugleich pflegen wir jede Menge Ängste: vor Super-GAU und Staatsbankrott, Terror und Arbeitslosigkeit, Kindesentführung und Altersarmut. Zittern vor einer ungewissen Zukunft treibt uns in den Sicherheitswahn. Wir fordern staatliche Rettungsschirme, Schutz vor Anschlägen, Datenklau und Geldentwertung, immer höhere Mauern und mehr Airbags. Doch egal, wie sehr wir uns in Watte packen – den Kampf gegen die Angst gewinnen wir so nicht. Warum?

Weil Sicherheit eine Illusion ist.

Im besten Falle ist Sicherheit ein wunderbares Gefühl.

Fortschritt bedeutet: Ich schreite aus dem Vertrauten fort, um das Unbekannte zu beherrschen.“

Carsten Jasner studierte Geschichte, besuchte die Hamburger Henri-Nannen-Schule, arbeitete als Kartoffelsalatabfüller, Rohrbieger und Musiker und gründete mit Kollegen das Berliner Journalistenbüro Schön & Gut.

Er schreibt für Geo, Brand Eins und das Greenpeace-Magazin über Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Natur (also fast alles) und erhielt ein paar relevante Auszeichnungen.

Sein Buch  „Mut proben! Das Leben ist tödlich. Aber es muss nicht sterbenslangweilig sein“ ist aufschlußreich, wissenschaftlich und humorvoll.

 

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