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Liebe University of Happiness-Freunde,

teilen macht glücklich, deshalb engagieren wir uns seit dem 6. August 2015 ehrenamtlich aktiv in der Berliner Flüchtlingshilfe Moabit hilft am LaGeSo (Landesamt für Gesundheit & Soziales).

Das tun wir, weil wir mit den Menschen fühlen, die in ihrer Heimat tagtäglich um ihr Leben fürchten mussten, sei es wegen Hungersnot oder aufgrund von Krieg. Diese Menschen hatten endweder die Wahl in ihrem Land zu bleiben und vermutlich zu sterben, oder sich auf einen langen, risikoreichen Weg mit ungewissem Ende zu begeben. Diese Menschen verlassen ihre Familien, ihr Land, ihre Freunde, ihre Kultur nicht aus Abenteuerlust oder Fernweh heraus, auch nicht, um uns unsere Arbeitsplätze zu klauen, oder weil sie unbedingt Hartz IV-Empfänger werden möchten. Sie kennen unser Asylrecht schlichtweg gar nicht. Diese Mitmenschen wollen einfach nur überleben!

Ein 21-jähriger Syrer erzählte, das sie auf dem Meer im seeuntüchtigen, überladenen Boot gezwungen wurden, schreiende Babys über Bord zu werfen, um nicht vom Militär erwischt zu werden. Dieser junge Mann ist traumatisiert und weint ununterbrochen.

Wir können uns das Ausmaß der Katastrophen in den ärmsten Ländern der Welt, in den Kriegsländern dieser Erde nichtmals im Ansatz vorstellen. Menschen aus diesen Gebieten verdienen unsere Unterstützung, unsere aus dem Herzen kommende Hilfsbereitschaft, unsere Liebe und unseren Respekt.

Die Zustände vor dem LaGeSo sind erbarmungswürdig, schrecklich und unserem Land, welches auf Platz 14 der reichsten Länder der Welt steht, unwürdig.

In Berlin herrscht Staatsversagen.

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Der Berliner Senator für Gesundheit und Soziales scheint in seinem Amt  komplett überfordert. Ohne die unzähligen freiwilligen Helfer, die ihre Urlaube opfern, die Ärzte & Dolmetscher, die ehrenamtlich zur Hilfe eilen, wäre die Situation noch katastrophaler.

Die Freiwilligen, die Ehrenamtlichen, die Unbezahlten sind die wahren Helden des Alltags.

Ohne Diana Henniges , die wir für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen werden, wäre die Situation für die in Berlin gestrandeten Flüchtlinge noch verherrender – wieso, weshalb, warum – findet ihr hier

Was passiert gerade in unserem Land – wiederholt sich die Geschichte?

Was wir gerade in unserem Land wie in Gesamteuropa erleben ist eine neuzeitliche Völkerwanderung. Völkerwanderungen gibt es seit Beginn der Menschheitsgeschichte! Allein in der europäischen Geschichte gibt es zahlreiche Beispiele für Flüchtlingsströme. Erinnern wir uns an die Auswirkungen des 2. Weltkrieges.  Die von Deutschland angegriffenen Feinde haben beim Wiederaufbau unseres Landes geholfen.

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Am 5. Juni 1947 verkündete der amerikanische Außenminister George Marshall ein wirtschaftliches Aufbauprogramm für Europa. Das „European Recovery Program“. Dank der finanziellen Unterstützung der Alliierten in Milliardenhöhe und einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit wurde der Marshallplan zu einem Mythos – verantwortlich für das Wirtschaftswunder in Deutschland, von dem alle nachfolgenden Generationen bis heute profitieren.

Doch zurück, was unterscheidet die heutige Völkerwanderung von den vorherigen?

1.) Bittere Armut auf der einen und dekadenter, überfließender Reichtum auf der anderen Seite.
2.) Es gab noch nie gleichzeitig so viel Bedrohliches für so viele Menschen.
3.) Die Kenntnis und Informationen darüber.

Eine Mammutaufgabe

Die Analyse ist einfach, die Lösung ganzheitlich und schwierig – eine Mammutaufgabe, denn es reicht nicht aus, nur an den Symptomen rumzudoktern.

Bei der Suche nach den Fluchtursachen fällt sofort auf, dass die mit Abstand meisten Flüchtlinge aus Ländern kommen, die in den letzten 20 Jahren Schauplätze von Kriegen waren: das ehemalige Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Syrien, Äthiopien, Somalia. Nach einer Statistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) waren 2014 die genannten Staaten und ihre Zerfallsprodukte die zehn wichtigsten Herkunftsländer für Asylbewerber in Deutschland. Der hauptsächliche Grund dafür das Menschen flüchten ist die Bedrohung durch Krieg, Verfolgung und Armut! 

Wir können jetzt lange darüber diskutieren, was Kriege auslöst und warum und aus welchen Beweggründen sie geführt werden. Fakt ist jedoch, dass den Menschen, die um ihr Leben gelaufen sind und zu uns kommen, geholfen werden muss. Das ist unsere moralische, menschliche Pflicht. Ohne Wenn und Aber!

Wir werden als Weltgemeinschaft das Problem des internationalen Ungleichgewichts, auf Kosten der Armen, nur erfolgreich heilen können, wenn unsere gewählten Volksvertreter den Mut aufbringen, zum Kern des Übels vorzudringen. Das Problem, dem wir gegenüberstehen ist vergeleichbar mit Klimawandel, Umweltzerstörung und Weltbevölkerungsexplosion. Wenn man also die Herausforderung im Sinne der zukünftigen Generationen angehen will, sind Weitsicht, Mut, Ehrlichkeit und Umsetzungskraft erforderlich.

Weitsicht, Mut, Ehrlichkeit und Umsetzungskraft

Was wir gerade erleben ist nur die Vorhut. Viele Millionen stehen bereit, ihnen nachzufolgen. Der deutsche Innenminister musste deshalb die Jahresprognose für die in Deutschland ankommenden Asylbewerber kurzerhand von 450 000 auf 800 000 nahezu verdoppeln.

Wir sind jetzt aufgefordert, Ressentiments gegen Menschen in Not nicht zu schüren, sondern auch in unserem sozialen Umfeld sofort sachlich im Keim zu ersticken.

Rassismus und Gewalt sind verachtenswert.

Wir müssen uns daran erinnern, dass unser heutiger Wohlstand nicht zuletzt auf Kosten der Ärmsten dieser Welt begründet ist.

Wir müssen teilen.

Wenn wir es nicht schaffen uns der weltweiten Herausforderungen zu stellen,  das soziale Ungleichgewicht zwischen Arm & Reich auszugleichen, wird es über kurz oder lang zu sozialen Unruhen kommen. Das Schließen von Grenzen, das Bauen von Mauern oder ziehen von Stacheldrähtzäunen löst definitiv kein Problem.

Die informierte Weltgemeinschaft wird Ungleichgewichte auf Dauer nicht hinnehmen. Es geht darum zu helfen und zu vereinen anstatt auszugrenzen und zu bekriegen.

Teilen macht glücklich, Helfen macht glücklich, Toleranz macht glücklich!

Das Elend der Welt verändert sich nicht, solange wir uns nicht verändern.

Du kannst nicht die Last der gesamten Erde auf Deinen Schultern tragen – das würde Dich sofort handlungsunfähig und drepressiv werden lassen. Jammern hilft leider auch nicht, sondern zieht Dich nur noch mehr runter. Wenn aber jeder Einzelne von uns dafür sorgt, selbst glücklich zu sein, hat er genug Energie & Kraft sein Glück zu teilen. Und wenn wir uns in die Schicksale der Hilfesuchenden, der ums Überlebenringende einfühlen, dürfte es uns leicht fallen, das Glück mit dem wir in diesem Land gesegnet sind, zu teilen.

Deshalb bitte ich Dich aus tiefstem Herzen, tue Dir etwas Gutes und teile. Teile diesen Beitrag. Teile Deine Essen. Teile Deine Bildung mit den Unwissenden. Teile Dein Land mit den Hoffnungssuchenden.

Falls Du uns helfen möchtest zu helfen, hast Du hier die Möglichkeit dazu. Wir verdoppeln jeden Beitrag in der Naschkatzenkasse und kaufen für die Geflüchteten nach tagesaktuellem Bedarf ein. Tausend Dank für’s Lesen und Teilen! 
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