Home Tipps & Tricks Macht Yoga glücklich?
Macht Yoga glücklich?

Macht Yoga glücklich?

0

iStock_000044149284_Medium

 

Warum macht mich Yoga glücklich?

Und jetzt machen wir alle den Baum. Wir atmen ein und entspannt aus. Verwurzeln uns mit der Erde, spüren den Wind in unseren Ästen, lassen alle Gedanken los… .

Meine erste Yogastunde.

Okay, ich nehme mir vor keine Vorurteile zu haben. Gehirn, jetzt sei mal ruhig. Konzentriere dich. Ich atme. Na, klappt doch. Ich stelle mir jetzt vor ein Baum zu sein. Ommmm. Ich steh am Waldesrand. Sehr gut, Fantasie. Mit vielen anderen Bäumen. Ein Vogel setzt sich auf meinen Ast. Gut. Atmen, ein, aus. Ja, ich bin vollkommen entspannt… Plötzlich wird es nass. Was ist denn jetzt los? Ich schaue runter. Igitt, jetzt ist da ein Hund, der an meinen Stamm pinkelt.

Ich öffne meine Augen und muss laut losprusten. Nicht nur von den anderen Teilnehmern, sondern besonders von der Yogalehrerin ernte ich böse Blick. Doch meine „Konzentration“ ist nun dahin. Kennt ihr das, wenn man nicht lachen darf und es dann erst recht muss? Genauso quälte ich mich durch den Rest der Stunde. Danach schwor ich mir: Nie wieder Yoga!

Diese Erfahrung ist nun schon einige Jahre her. Es war nicht der richtige Zeitpunkt – damals. Ich hatte keinerlei Verbindung zu der Materie. Hatte Vorurteile und andere Dinge im Kopf. Yoga war für mich zu exotisch, irgendwie „esoterisch“. Doch es war mittlerweile so „hip“ geworden, dass es ja schon ein absolutes Vergehen war, es nicht einmal gemacht zu haben. Schließlich hielt sich damit jedes Topmodel fit. Eine Fitnessrevolution.

Es dauert einige Zeit, bis Yoga, also das wirkliche Yoga, wieder Platz in meinem Leben fand. Ich sehe es wie einen sehr guten Freund an. Es war ein Weg und Yoga kam auf diesem Weg irgendwann hinzu und geht seither an meiner Seite. Er kam genau dann, als ich in mir selbst angekommen war. Als ich wieder eine Verbindung zu meinem inneren Selbst aufgenommen hatte. Als ich spürte, dass es mehr geben muss. Als ich innere Ruhe fand. Seither stehe ich morgens auf, lächele und empfinde ein wunderbares Gefühl:

Glück!

Denn Yoga steht vor meinem Bett, reicht mir seine Hand und führt mich zu meiner Yogamatte. Die ersten 20 Minuten eines jeden Tages beginnen also mit Yoga und Meditation. Ich bin bei mir, in mir, fühle den Fluss, werde mit Energie geflutet und versprühe Liebe (Was als Mantra auch auf meiner Matte steht). Ich brauche keine Fitnessklasse, keine Modelvideos oder dergleichen. Ich brauche nur eins um dieses Glück zu empfinden:

MICH und meinen guten Freund, Yoga.

Namasté!

Autorin: Anna-Lena Eswein

 

 

Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestShare on TumblrShare on Google+Print this pageEmail this to someone

Falls Dir dieser Beitrag gefällt, freuen wir uns über Deine Unterstützung!


Dein Glücks-Newsletter

Unser kostenloser Newsletter informiert Dich regelmäßig über alles rund ums Thema Glück.

Datenschutzrichtlinien