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Mit Ärger richtig umgehen
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Mit Ärger richtig umgehen

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Du hast es sicher auch schon oft erlebt: Wann immer du dich ärgerst, verlierst du in diesem Augenblick automatisch deine Freude und gute Stimmung.

Und das ist auch ganz logisch, denn hinter Ärger verbirgt sich die Einschätzung, dass irgendetwas bedrohlich für deinen Selbstwert oder deine Bedürfnisse ist.

Und wenn es um Lebensgefahr und Verteidigung geht, dann ist gute Laune erst mal fehl am Platz.

Nun geht es aber bei unserem Ärger in Wirklichkeit nicht immer oder nur selten um tatsächliche Lebensgefahr.

Wir bringen es sogar fertig, uns über Lappalien zu ärgern. Aus dem Abstand heraus wundern wir uns dann vielleicht selbst über uns, wie wir uns so in die Sache hineinsteigern konnten.

Deshalb lautet die Lebensfreude-Strategie:

Gib anderen die Erlaubnis zu ihrem Handeln – für den Augenblick

Wenn dir etwas gegen den Strich läuft, dann musst du nicht das Opfer anderer Menschen sein. Sofern du nicht in Lebensgefahr bist, hast du einen großen Spielraum.

Andere können dir deine Lebensfreude nicht zerstören, wenn du es nicht zulässt. Deine Einstellung zu dieser Sache bestimmt deine Gefühle.

Deine Einstellung kannst du jedoch in jedem Augenblick wählen. Z.B. hast du folgende Wahlmöglichkeiten:

  • Du kannst den anderen als deinen Feind ansehen, der dich absichtlich verletzen und demütigen will und deshalb Bestrafung verdient hat.
  • Du kannst das Verhalten des anderen als Abwertung deiner gesamten Person interpretieren und dich gekränkt fühlen.
  • Du kannst das Verhalten des anderen für den Augenblick akzeptieren und dir überlegen, wie du dennoch dein Ziel erreichen kannst.

Kannst du dir vorstellen, welche Vorteile es haben könnte, das Verhalten des anderen für den Augenblick zu akzeptieren?

Nun, wenn du ihm innerlich die Erlaubnis zu seinem Verhalten gibst, dann fühlst du dich frei und unabhängig statt bedroht.

Du denkst dir z.B. „Es ist, wie es ist.“ oder „Ich bin nicht in Lebensgefahr. Diese Situation kann ich meistern.“ Oder „Ich akzeptiere sein Verhalten, auch wenn ich es nicht gutheiße. Das ist alles, was er im Augenblick tun konnte.“

Anstelle riesigen Ärgers verspürst du vielleicht eine leichte Unzufriedenheit oder Enttäuschung. Weil du nicht in Kampfstimmung bist, bist du viel kreativer, Lösungsmöglichkeiten für dein Problem zu finden.

Und wenn du das Problem tatsächlich nicht aus der Welt schaffen kannst, ist es allemal besser, die Situation zu akzeptieren, als gegen eine unveränderliche Situation anzukämpfen.

Akzeptanz ist der Königsweg zur Lebensfreude.

Glücklich und zufrieden sein, bedeutet nicht, dass alles perfekt ist.

Es bedeutet, dass du dich entschieden hast, die Unvollkommenheit für den Augenblick zu akzeptieren.

Hier geht’s zu den Bücher der Autorin diese Textes © Dr. Doris Wolf, Diplom-Psychologin

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