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Den idealen Partner finden- Schnupperlektion

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Die innere Prinzessin – von verzauberten Prinzen und echten Königen

Eines der ersten Wesen, die uns begegnen, wenn wir unsere innere Landschaft betreten, ist das Prinzesschen, das verzweifelt versucht, ihren Frosch wachzuküssen, nicht wahr?

Wie viele Männer hast Du schon versucht zu heilen, indem Du ihnen alles durchgehen lässt, obwohl es Dich verletzt? Bei wie vielen dachtest Du, wenn Du sie nur genug liebst, dann werden sie irgendwann zu dem Mann, den Du brauchst? Aber wenn wir uns das Märchen „Der Froschkönig“ einmal richtig betrachten, dann steht das nichts von Küssen. Die Prinzessin warf den Frosch gegen die Wand, und daraufhin war er erlöst!

Wir bitten einen Frosch um einen kleinen Gefallen

– und er wird geradezu unverschämt. Kennst Du das?

Wir geben zu, dass unsere Art, Beziehungen miteinander einzugehen, nicht länger funktioniert und dass wir nicht wissen, wie es anders laufen könnte.

Hast Du genickt? Das ist keine Bankrotterklärung, sondern der Beginn eines neuen Weges.

Wir können nicht wissen, wie wir liebevoll und achtsam miteinander umgehen können, weil wir es nicht beigebracht bekommen haben. Wir haben schmerzlich gelernt, was männliche und was weibliche Energien sind und was sie in ihrer Extremform anrichten können. Dabei rede ich nicht von Männern und Frauen, sondern von Yin und Yang, von den zwei entgegengesetzten Polen, die unsere Welt bestimmen und im wahrsten Sinne des Wortes in Form bringen.

Alles, was wir uns im Großen und im Kleinen gegenseitig antun, sind seelische Studien darüber, wie sich männliche und weibliche Energien zueinander verhalten können. Aber wir haben es jetzt erforscht, wir wissen jetzt alles darüber, wie sehr wir uns gegenseitig mißbrauchen, unterdrücken, verletzen und ausnutzen können, nicht wahr?

Wenn nicht, wenn tatsächlich noch eine Erfahrung fehlen sollte, wird sie einem von uns einfallen und wir werden in der Zeitung darüber lesen. Du darfst Dich aber entscheiden, auszusteigen und weiterzugehen.

Der erste Schritt

Und dazu ist der erste Schritt, das Alte aufzugeben. (Nein, nicht die Beziehung, sondern die Art, wie wir miteinander umgehen.) Selbst wenn Du in einer einigermaßen glücklichen Beziehung lebst, so beruht sie sicher doch zum großen Teil auf Kompromissen, oder? Wir haben offenbar so unterschiedliche Bedürfnisse, wir Männer und Frauen, dass es irgendwie keinen Weg zu geben scheint, der für beide wirklich gut ist. Es sind immer diese Kompromisse, über die wir zwar in Witzen lachen, die uns aber im täglichen Leben manchmal das Lachen im Halse stecken bleiben lassen.

Müssen wir wirklich mühsam lernen, miteinander zu reden? Brauchen wir tatsächlich Kurse über Männer- und Frauensprache? Mit Sicherheit sind diese Kurse sehr, sehr wertvoll und wichtig, weil wir uns dadurch einander annähern können, aber ist das wirklich das, was die göttliche Kraft gemeint hat, als sie Männer und Frauen schuf?

Glaubst Du nicht, dass wir eine gemeinsame Sprache besitzen, eine Sprache, die wir nicht erst lernen müssen, sondern die tief in uns angelegt ist? Eine Art Sprache des Herzens, unabhängig von Hormonen, rechten, linken und mittleren Gehirnteilen?

Nein, ich kenne sie auch nicht, aber wenn es eine gäbe, wäre es dann nicht klug, sie zu erlernen? Oder – das wäre noch besser – uns daran zu erinnern? Hmm – warum fragen wir nicht den, der uns geschöpft hat? Wenn einer es weiß, dann doch er, oder?

Aber Vorsicht.

Wenn wir tatsächlich lernen wollen, die gemeinsame Sprache des Herzens, der Liebe und der Wahrhaftigkeit zu sprechen, müssen wir uns gegenseitig aus den Fesseln entlassen.

Denn ist es nicht eher so, dass wir sehr wohl glauben, wir wüssten, was nötig wäre, um liebevolle Beziehungen zu führen?

Wenn Männer doch nur mehr so wären, wie wir sie gerne haben würden, dann könnte es klappen? Wenn Frauen doch nur mehr von dem tun oder lassen würden, was Männer wollen, dann wäre alles in Ordnung? Haben wir die Rezepte nicht längst in der Tasche? Und beinhalten sie nicht immer die Veränderung des anderen?

Wir müssen, wenn wir echte Veränderungen haben wollen, alles loslassen, auch die alten Konzepte. Die Versorgungsverträge, die Verträge der Treue, der ewigen Liebe, der Sicherheit, der Ehe, wie wir sie meistens leben. Es kann ja sein, dass wir den einen oder anderen nachher neu unterschreiben, aber zunächst müssen wir bereit sein, alles, wirklich alles in Frage zu stellen, selbst unsere eigenen Reaktionen.

Wenn wir uns wirklich darauf einlassen, „ich weiß nicht“ zu sagen, die alten Zöpfe und Konstrukte loszulassen, dann können wir erkennen, in welchen Bereichen wahre Liebe und Lebendigkeit fließen dürfen und daraus lernen. Und wir sehen, welche Ideen eher dazu dienen, das Leben und besonderes unsere sexuelle Kraft im Zaum zu halten. Vielleicht brauchen wir in diesem Bereichen neue Regeln, Regeln, die dem Leben und damit der Liebe dienen, anstatt sie zu verhindern.

Schauen wir uns doch erstmal an, was wir in unseren Beziehungen wollen.

Wozu genau suchst Du eine Beziehung?

Wie sollen er oder sie sein, welche Bedürfnisse hättest Du gerne erfüllt, wie sollen er oder sie aussehen?

Welche Qualitäten sollen er oder sie in Dein Leben bringen?

Und welche auf keinen Fall?

Hast Du eine Liste mit Forderungen?

Mit Ansprüchen?

Vielleicht bestehst Du darauf, dass Dir ein Mann umständliche und romantische Liebesbeweise erbringt, bevor Du auch nur in Betracht ziehst, Dich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen. Das ist Dein Beweis, dass er es ernst meint und Dir nicht wehtut. Du hast vielleicht nie gelernt, Deiner inneren Stimme zu vertrauen, derjenigen, die Dich warnt, wenn Liebe nicht fließt oder Dir grünes Licht gibt, wenn eine Situation sicher ist.

Eine meiner Freundinnen besteht auf eine ganze Reihe von Eigenschaften, die „er“ mitbringen muß, bevor sie ihm ihre Telefonnummer gibt. Das ist ihr Halt, ihr Anker, dann weiß sie, er ist der Richtige. Sie hat nie gelernt, ihrem Herzen zu vertrauen. Eine andere fühlt sich bereits geliebt, wenn er ihr eine SMS schickt. Auch sie traut ihrem Herzen nicht, will nicht wahrhaben, dass es leer bleibt.

Worum geht es da wirklich?

Was wollen wir, was verbirgt sich hinter unseren Ansprüchen?

Und wollen wir nicht alle das gleiche?

Spüren, dass der andere wirklich an uns interessiert ist, bereit ist, sein oder ihr Herz für uns zu öffnen?

Was ist mit „Ich will nicht allein sein, ich will Zärtlichkeit, ich will ein Kind, ich will mich sicher fühlen“?

Und, wenn wir noch ehrlicher sind:

„Ich will mich versorgt fühlen, ich brauche jemanden zum Anlehnen, ich brauche jemanden, der mich liebt und den ich lieben kann, für den ich der wichtigste Mensch der Welt bin? Ich brauche jemanden, für den es sich lohnt, abends nach Hause zu kommen und morgens aufzustehen? Ich brauche jemanden, der mir das Gefühl gibt, begehrenswert und wertvoll zu sein, jemanden, mit dem ich Sex haben kann und jemanden, der mir das Gefühl gibt, vollständig zu sein?“

Das ist alles vollkommen in Ordnung. Aber es sind auch die Gründe, warum es nicht funktioniert.

Warum? Weil es eine andere Liste gibt, eine meistens völlig unbewusste. Die Liste der Seele. Die könnte so aussehen:

Also, ich wollte noch lernen, mich nicht immer so abhängig zu machen – außerdem bin ich viel zu sehr an Äußerlichkeiten interessiert… und wenn ich schon dabei bin, dann schau ich mir auch noch die Übung mit dem Selbstvertrauen an.

Spirituell ausgedrückt heißt das:

Ich bin Liebe, ich bin Freiheit, ich bin Schöpferkraft und ich werde lernen, das nicht zu vergessen, egal, in welch scheinbar auswegloser Situation ich mich auch befinde.

Das klingt nicht sehr verführerisch, und wenn wir das wüssten, würden wir gleich die Finger von Beziehungen lassen, nicht? Deshalb gibt es all die gewinnversprechenden Bedürfnisse, die, die uns auf die Suche gehen lassen, die uns öffnen und uns Beziehungen verkaufen wollen. All die Bedürfnisse des Egos (Geld, sexuelle Macht, Status), des Körpers (Sex, Zärtlichkeit, Wärme) und der Psyche (Sicherheit, Geborgenheit, Vollständigsein) dienen dazu, die Ziele der Seele zu erfüllen. Weil wir aber meistens den bequemen Weg suchen und uns sicher nicht auf schmerzliche Erfahrungen einlassen, nur um einer für viele von uns weit entfernten Seele zu dienen, verschleiert das Ego die wahren Absichten der Seele.

Es zieht uns in die Beziehungen, die wir brauchen, um zu wachsen und zu reifen, aber es verpackt sie in sexuelle Attraktivität, in dicke Bankkonten und in ein liebevolles, fürsorgliches Lächeln.

Nachdem die Geschenke ausgepackt sind, fangen die wahren Gründe, warum wir diese Beziehung eingegangen sind, an, wirksam zu werden.

Spätestens jetzt bemerken wir, dass wir die Katze im Sack gekauft haben, dass wir wieder genau auf dieselben Themen stoßen wie in der letzten Beziehung und in der Beziehung davor.

Und warum?

Weil es um diese Themen geht und Du nicht an ihnen vorbeikommst, egal, wie sorgfältig Du Dir Deinen Partner aussuchst und wie viele Bedingungen Du stellst, um genau das zu vermeiden. Deine Seele sucht sich zielstrebig den, den sie braucht, egal, welche Verpackung Du wählst und wie sehr Du zu kontrollieren versuchst. (Meistens denken wir dann, Männer oder Frauen sind eben so, aber das stimmt nicht: die, die Du in diesem Moment zu Deiner Entwicklung brauchst, müssen so sein!)

Du wirst nun also, egal, was Du suchst, immer einen Partner finden, der Dich mit genau diesen Themen konfrontiert.

Er könnte einen Beruf haben, in dem er sich die Hände schmutzig macht (Äußerlichkeiten), er hört Dir nie richtig zu, versteht Dich nicht (Selbstvertrauen), vielleicht hat er lange Haare oder trägt nicht die Klamotten, die Du bevorzugst. Vielleicht ist sie dicker als Du es normalerweise akzeptierst oder sie wird es während eurer Beziehung, vielleicht zieht sie sich nicht so an, wie Du es gerne hättest oder sie ist furchtbar eifersüchtig auf alles und jeden. Er oder sie verweigert Nähe und Zärtlichkeit, sagt zu allen Ja und Amen oder grundsätzlich Nein. Das Leben kann nicht fließen.

Er oder sie wird sicherlich versuchen, Dir vorzuschreiben, wie Du Dich zu verhalten hast, wann das Essen auf dem Tisch stehen muß, wann Du wie viele Kinder bekommst oder ob Du arbeiten gehen darfst (Abhängigkeit). Vielleicht betrügt oder verlässt er oder sie Dich auch, und Du stehst plötzlich wieder alleine da. Dann bekommst Du die Lektionen zu Abhängigkeit und Selbstvertrauen in einem Abwasch.

Das hört sich nicht sehr ermutigend an. Was aber wäre, wenn Du wüsstest, dass echte Liebe und echte Erfüllung jenseits von offenen Zahnpastatuben möglich sind? Dass Du Dich nur bereitwillig auf die Lektionen der Seele einzulassen brauchst, um alles zu bekommen, was Du Dir wünschst? Denn dann braucht Dir das Leben keine Mogelpackung mehr zu verkaufen, dann braucht Dich Dein Ego nicht mehr zu verführen, dann öffnest Du die Augen und wirst Dir darüber bewusst, auf was Du Dich einlässt!

Die Bedürfnisse nach Liebe, Nähe, Sicherheit und Vertrautheit sind mit im Paket, keine Sorge, denn nur wenn dieses Fundament trägt, bist Du überhaupt in der Lage, Dich wirklich und wahrhaftig auf die meist schwierigen Lektionen der Seele einzulassen. Wenn Du bereitwillig zulässt, den Partner zu treffen, mit dem Du lernen kannst, was es zu lernen gibt, dann bekommst Du Liebe und Nähe als Verpackungsmaterial mitgeliefert, als Stoßdämpfer, als Grundvoraussetzung dafür, dass Du Deine Lektionen lernen kannst. Wir lernen sie, ob uns das gefällt oder nicht. Aber es ist ein immenser, grundlegender Unterschied, ob wir uns bereitwillig hingeben oder ob das Leben uns verführen muß.

Das heißt nicht, dass Du Deine Bedürfnisse nach Liebe, Nähe, Vertrauen, Sicherheit und einer Familie nicht ernst nehmen sollst. Sie gehören zu Dir und sind wichtige Antriebskräfte in Deinem Leben. Letztlich aber sind sie mehr oder weniger Ansprüche, die Du an den anderen stellst. Und weil sich die Seelen miteinander verabreden, nicht die Egos, klappt das nicht.

Du wirst immer den idealen Partner finden, weil sich die Seele in ihrer Aufgabenstellung nicht irrt.

Wenn Du Dich also fragst, wo Du die ideale Beziehung findest, dann ist die Antwort: Du hast sie schon. Und zwar egal, ob Du in einer Beziehung lebst oder nicht. Wenn Du es gerade nicht tust, dann ist das aus der Sicht der Seele der ideale Zustand für Dich. Jetzt wird es vielleicht einfach Zeit, die Aufgaben endlich zu erledigen und dann weiterzugehen, hinein in mehr Erfüllung und Liebe.

Dazu ist es absolut sinnvoll, diese seelische Liste zu kennen, zumindest von ihr zu wissen, denn sonst verstehst Du die Lektionen nicht. Dann sitzt Du wie früher in der Schule vor der Textaufgabe und weißt nicht, was sie von Dir will.

Deine Seele ist immer bestrebt, Dich zu mehr Liebe und Selbstverantwortung zu führen, denn das ist ihr Wesen.

Was lernen wir daraus?

Deine Seele meint es unter allen Umständen ernst. Egal, was Du veranstaltest, um Deine Bedürfnisse zu erfüllen, sie wird Dich zu den Lehren führen, die anstehen. Sie ist dabei äußerst zielstrebig und gradlinig. Wenn sich der Partner, mit dem Du zusammenlebst, der Entwicklung verweigert, sorgt sie auf lange Sicht dafür, dass Du einen anderen findest, mit dem Du leben kannst, was ansteht. (Und manchmal ist genau diese Lektion der Sinn dieser Beziehung, Du lernst, zu gehen, wenn das Leben nicht mehr fließen darf.)

Wir können das Leben nicht in Schubladen sperren und in Schranken verweisen, die Seele sucht sich über Deine Bedürfnisse ihre Möglichkeiten, egal, wie sehr und wie lange wir versuchen, das zu vermeiden.

Wenn Du also in einer stabilen, liebevollen Beziehung leben willst, dann erlaube den seelischen Aufgaben, sich zu zeigen und öffne Dich dafür, so einfach ist das.

Einfach, aber wie immer nicht leicht.

Wenn wir unseren Seelenplan kennen lernen und ihn mit allen Kräften erfüllen wollen, uns also tatsächlich bewußt anschauen, wo wir noch nicht in der Liebe sind, werden wir als Belohnung sehr schnell frei. Das Leben kommt uns tatsächlich tausend Schritte entgegen, wenn wir nur den ersten tun. Den aber müssen wir gehen.

Wie dieser Seelenplan aussieht, den Du vielleicht noch zu erfüllen hast, erfährst Du in den nächsten Schritten.

Unsere Seelen wissen nun alles, was es über lieblose Beziehungen zu lernen gibt. Räumen wir den letzten Schutt beiseite und erschaffen uns einen neuen Seelenplan, einen, in dem Erfüllung, Vertrauen und Liebe die wichtigsten Ziele sind!

Jetzt den Kurs „Den idealen Partner finden“ belegen

 

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