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Das innere Kind – Schnupperlektion

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Liebe(r) Glücks-StudentIn,

bevor wir gemeinsam Regeln aufstellen, die wir ab sofort beachten sollten, damit sich unser inneres Kind glücklich und frei entfalten kann, möchte ich Dir kurz eine Situation schildern, damit Du verstehst, um was es in diesem Seminar geht.

Ich war in Berlin. Ich hatte dort jeden Freitag eine Live-Sendung, in der ich Menschen beriet, die lernen wollten, die nonverbalen Botschaften ihrer Haustiere besser zu verstehen. Die letzte Sendung war sehr anstrengend, das Flugzeug hatte Verspätung, ich kam völlig erschöpft erst nachts gegen eins nach Hause und hatte das Gefühl, total ausgebrannt zu sein.

Mein Freund, der sich nie ganz sicher ist, ob er überhaupt eine feste Beziehung haben will und kann oder ob er lieber, wie schon sein ganzes Leben lang, allein bleiben will, schrieb mir gegen drei eine SMS. Er war auf einer Party und fühlte sich innerlich unter Druck gesetzt, weil er mich nicht gefragt hatte, ob ich mitkommen möchte. Er stellte unsere Beziehung beziehungsweise seine Fähigkeiten, überhaupt eine Beziehung zu führen, wieder einmal in Frage und ich spürte, daß sie sich schon allein deshalb dem Ende zuneigt, weil ich mir das nicht länger anhören möchte und kann. Am kommenden Morgen wollte ich mich an den Computer setzen und dieses Seminar weiter schreiben, ursprünglich sollte es nur den zweiten Teil geben, die Charakterisierung der inneren Kinder und ihre Erlösung.

Ich trödelte herum, fühlte mich energielos und irgendwie traurig – bis mir klar wurde, daß ich genau das tue, wovon ich Ihnen mit diesem Seminar so dringlich abraten möchte: Ich lasse mich ablehnen, ich beute mich selbst aus und ich sorge nicht gut für mich. Obwohl ich es nun wirklich besser wissen sollte.

Es wird also mal wieder Zeit, daß sich dringend etwas in meinem Leben ändert. So lade ich Dich, liebe Weggefährtin, lieber Weggefährte, ein, mit mir zu kommen, zu schauen, was unsere inneren Kinder brauchen und welche Situationen Gift für sie sind, ja? Viele Dinge erlauben wir nur deshalb, weil uns gar nicht klar ist, wie schädlich und energieraubend sie sind, wie traurig sie uns machen und wie sehr wir uns damit selbst verletzen. Immer, wenn wir ein bisschen was bekommen, wenn uns etwas doch irgendwie auch gut tut, wenn es nicht ganz offensichtlich verletzend ist, finden wir einen Weg, das auszuhalten, nicht wahr?

Es gibt die Geschichte von dem Frosch und dem heißen Wasser: Wenn Du einen Frosch in einen Topf mit heißen Wasser setzt, dann springt er sofort heraus und überlebt. Setzt Du ihn aber in einen Topf mit kaltem Wasser und erwärmst es langsam, bemerkt er es nicht und stirbt. Wenn wir uns also langsam an das Leid gewöhnt haben, wie immer das Leid auch daherkommt, wenn die Bürde, die Missachtung, immer ein bisschen schwerer wird, das Wasser immer ein bisschen heißer, dann gewöhnen wir uns daran. Meinen wir zumindest. In Wahrheit haben wir natürlich eine innere Grenze. Wir sind sehr gut geübt, sie andauernd zu überschreiten, aber sie wirkt dennoch und sorgt dafür, daß wir irgendwann reagieren, indem wir krank werden, unleidlich und genervt sind oder undefinierbare Schmerzen entwickeln. Depressionen, Süchte, Schmerzen, Panikattacken, Unfälle sind meist der Versuch unserer Selbstheilungskräfte, uns darauf aufmerksam zu machen, daß es Zeit wird, den Topf zu verlassen.

Deshalb beginnen wir mit einigen klaren Regeln, mit sieben Schlüsseln (denn sieben ist eine magische Zahl* und Kinder lieben Magie!), die unsere inneren Kinder vielleicht aufstellen würden, wenn wir es ihnen nur erlaubten.

Die Zahl sieben ist magisch und wird oft im Märchen genutzt, sie steht im Tarot für die Karte „Der Wagen“ (Aufbruch, Neubeginn) und zeigt das Bewegliche, Veränderliche, das wir brauchen, um uns nach innen zu richten. Die Sieben ist die Zahl der Schwelle zur Anderswelt, zur magischen, mystischen Welt, zur Welt des Unbewussten und zu höheren Ebenen – zu den Bereichen in uns, in denen echte Veränderungen möglich sind. Die sieben ist die Zahl der magischen Kräfte, sie vereint die Zahl des Körpers (vier) und die Zahl des Geistes (drei) zu einem größeren Ganzen, und genau diese Art von Alchemie  brauchen wir, um wahrhaft heil zu werden.

1. Wenn jemand gemein zu Dir ist, dann darfst Du weinen und Du brauchst nicht mehr hinzugehen.

2. Nimm Dir Zeit, einfach mal nichts zu tun, sondern nur den Wolken zuzuschauen und Blumen zu pflücken.

3. Hab nicht so viel Angst, sondern geh raus und mach’s einfach.

4. Wenn Dir etwas keinen Spaß macht, dann hör auf damit.

5. Geh zu Menschen, die Dich umarmen, die Dich lieb haben und denen Du Deine Liebe uneingeschränkt zeigen kannst und darfst.

6.  Sei auch mal einfach albern und guck nicht immer, was die anderen sagen oder ob das, was Du tust, sinnvoll ist.

7.  Wenn Du etwas nicht kannst, dann bitte um Hilfe. Erinnere Dich daran, daß Du nicht alles alleine zu machen brauchst.

Das hört sich zwar sehr befreiend, aber irgendwie auch zu einfach an, nicht wahr?

Sicher hast Du bereits jetzt tausend gute Gründe, warum das alles nicht stimmt oder nicht so leicht umzusetzen ist. Weißt Du was? Ich auch. Ich muß Geld verdienen wie wir alle, wenn ich nicht auf mein Essen und mein Aussehen achten würde, hätte ich bald kaputte Haare und hundert Kilo mehr drauf. Wenn ich nicht versuchen würde, auch mit schwierigen Situationen klarzukommen, würde ich nichts lernen und stünde bald ohne Freunde, dafür mit einem riesigen Schlammassel da. So einfach ist es nun mal nicht, oder?

Schauen wir uns dennoch  mal an, was unsere inneren Kinder uns vorschlagen, ja?

Vielleicht wissen sie etwas, das wir vergessen haben?

Jetzt den Kurs „Das innere Kind“ belegen

 

 

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