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Der kleine Kurs des Loslassens- Schnupperlektion

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Loslassen und dem Lebensfluß vertrauen

Zu Beginn möchte ich Dich erst einmal bitten für einen Moment in Dich hineinzuhorchen und zu schauen, ob Du mehr dazu neigst, die Dinge des Lebens festzuhalten und um die Kontrolle kämpfst, dass etwas bleibt wie es ist oder genauso wird, wie Du es willst.

Oder kennst Du eher die andere Seite, die Dinge loszulassen mit einem kleinen oder auch größeren enttäuschten oder auch schon resignierten „Na, denn eben nicht“? Ohne Dich dafür einzusetzen und ohne zu kämpfen? Mit den Dingen des Lebens sind ersteinmal ganz alltägliche Erfahrungen gemeint.

Wie reagieren wir z.B., wenn die geplante Verabredung mit der Freundin platzt, wenn wir am Tag nicht all das schaffen, was wir uns vorgenommen haben oder wenn die Meditationserfahrung nicht so ist, wie wir sie uns gewünscht haben? Wenn die Stille zum Lärm wird? Und wie ist es bei den größeren Dingen des Lebens erst, wie reagieren wir, wenn wir z. B. die Arbeit verlieren? Oder Die Freundin oder der Freund uns verläßt? Oder wenn die Eltern sterben?

Können wir loslassen oder fangen wir an, endlos zu kämpfen, zu hadern und wollen das Leben damit kontrollieren? Oder gehen wir in Depression oder Resignation? Werden wütend oder aggressiv?

Überleg mal, vielleicht kennst Du auch Situationen des positiven Loslassens – wo Du eine Veränderung annimmst ohne Kampf, ohne Resignation – wie fühlt sich das an?

Kannst Du das kleine Stückchen mehr Frieden und Freiheit darin spüren?

Die drei Phasen

Bei den schwierigeren Verlusten können wir drei Phasen entdecken, die sich auch wiederholen und verschieben können und die zum Prozeß des Loslassens gehören:

  1. Wut und Ärger „Das soll nicht so sein“ oft verbunden mit Kampf
  2. Trauer über den Verlust, manchmal im Wechsel mit Depression oder Resignation, der nicht gefühlten Trauer
  3. gefolgt von wirklicher innerer Annahme des Verlustes, womit wir beim Loslassen angekommen sind.

Je nachdem wie schwerwiegend für uns persönlich die Veränderung oder der Verlust ist, durchlaufen wir diese Phasen mehr oder weniger intensiv.

Aber oftmals halten wir uns auch bei den kleinen Alltagsverlusten und Veränderungen in diesen Zuständen relativ lange auf. In Dingen, die diesen Energieaufwand gar nicht lohnen. Meist stecken wir dabei in Kampf oder Festhalten fest.

Hier können wir uns im Loslassen üben und schauen, wie es uns geht, wenn wir einfach ein bißchen weniger kämpfen und ein bißchen eher die Veränderung annehmen. Das heißt nicht, dass es in unserem Leben nicht auch immer wieder Augenblicke gibt, in denen gekämpft werden muß. Auch kämpfen müssen wir können, sonst haben wir nicht die Freiheit uns für das Loslassen zu entscheiden! Aber wesentlich öfter als dieses Kämpfen hilft uns das Loslassen, durch das Veränderung möglich wird und der Lebensenergiefluß uns wieder führen kann.

In der Meditation kannst Du erforschen, was eigentlich das Thema hinter dem Festhalten ist. Hinter dem nicht loslassen können steht oft mangelndes Vertrauen ins Leben selbst.

Das Leben hängt nicht nur von unserem Wollen, Wünschen und Kämpfen ab, wie es uns die westliche Weltsicht einreden will.

Wenn wir das Loslassen lernen, lernen wir , in der Tiefe dem Leben zu vertrauen

Das können wir nur lernen, wenn wir dem Leben Möglichkeiten geben, uns zu zeigen, dass es auch ohne Kampf und Festhalten weitergeht. Das Leben, die höchste Kraft, führt uns – aber wie soll sie das tun, wenn wir nur kämpfen und die Dinge nach unseren Vorstellungen haben wollen?

Für  Frauen kann Loslassen ein vorbelastetes Thema sein, wir können evt. darunter verstehen, dass wir uns nicht für uns selbst einsetzen sollen, uns wieder aufgeben und anpassen sollen. Das ist damit nicht gemeint.

Wenn Du Dich leicht unterlegen fühlst und Dich schlecht für Dich einsetzen kannst, mach lieber einen Kurs in Selbstliebe, statt Dich mit Meditation und Loslassen zu beruhigen.

Wahres Loslassen beginnt erst dann, wenn wir uns in uns sicher fühlen und zwischen festhalten,kämpfen und loslassen wählen können.

Je unsicherer wir uns fühlen und je weniger Vertrauen wir in uns und andere haben, desto mehr neigen wir zum Festhalten. In dem Sinne hat wahres Loslassen weder etwas mit Resignation noch mit schwachen Durchsetzungsvermögen zu tun.

Zuviel oder falschverstandenes Loslassen kann bewirken, dass wir nicht wach und lebendig sind und die Dinge, die zu tun sind oder die uns das Leben anbietet, nicht annehmen.

Es kann zur Abwehr der Aufgaben, die unser Leben uns stellt benutzt werden oder auch einfach dazu unangenehme Dinge zu verschieben z. B. die Büroarbeit, die man noch zu tun hat immer wieder auf morgen zu verschieben mit der Begründung ja nur ins Loslassen zu gehen.

Insbesondere die Fauleren unter uns, könnten in diese Falle gehen.

Umgekehrt gilt gerade für alle, die sich schnell Leistungsstreß machen, sich im Loslassen zu üben und sich zu sagen, es gibt nichts zu verdienen. Es reicht das zu tun, was zu tun ist und das wozu wir Lust haben , von dem darf es dann ruhig auch ein bißchen mehr sein, wenn wir es mit Herzenslust tun, hat es nicht mit Streß und an uns gestellten Anforderungen zu tun, sondern kommt von innen und ist vielleicht genau das, wozu uns das Leben bestimmt hat.

Es geht um die kleinen Dinge und nicht um die großen Ziele. Auch hier ist die Aufgabe, loszulassen und dem eigenen Werden zu vertrauen.

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