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Dein ganz persönliches Drehbuch
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Dein ganz persönliches Drehbuch

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© Cathryn Lavery by unsplash

Ist Glück Zufall? Oder kann man Glücklichsein wie einen Muskel trainieren?

Ein Glücks-Tagebuch lenkt das Augenmerk bewusst auf die schönen Ereignisse eines jeden Tages und hilft dabei, einen positiven Kreislauf in Gang zu setzen.

Denn wer dem Guten in seinem Leben mehr Aufmerksamkeit schenkt, der zieht das Glück an! Daher lohnt es sich, in einem persönlichen Tagebuch  die erlebten Momente des Glücks zu notieren, um all das Gute und Schöne festzuhalten, das Dir geboten wird.

Wenn Du nur täglich drei Momente, und seien sie von außen betrachtet noch so unbedeutend, die Dir einen kurzen Augenblick  der Freude geschenkt haben, notierst – wirst Du nach wenigen Wochen Wunder erleben.

Versprochen!

Warum das so ist, liegt an der Amygdala.

Die Amygdala ist ein Kerngebiet des Gehirns im medialen Teil des Gehirns und tritt jeweils paarig auf (Plural: Amygdalae). Sie wird auch als Mandelkern bezeichnet und ist Teil des Limbischen Systems. Sie ist im wesentlichen verantwortlich für die Bewertung und Wiedererkennung von Situationen sowie der Analyse möglicher Gefahren und der daraus entstehenden emotionalen Mechanismen. So steuert der Mandelkern z.B. unsere Furcht oder unsere Aggressionen.

In jeder Situation in der wir uns befinden, gleicht der Mandelkern Informationen ab, die früher schon einmal erlebt wurden. So werden z.B. traumatische Erlebnisse in der Amygdala abgespeichert. Tritt eine ähnliche Situation auf, erkennt sie diese und schlägt „Alarm“, indem sie beispielsweise Stresshormone wie Adrenalin oder Noradrenalin austößt. Die Folge sind die entsprechenden emotionale Zustände, wie Trauer, Wut oder auch Agressionen, sowie körperliche Symptome, wie beospielsweise Herzrasen, Schwindel oder Übelkeit.

Dabei spielt die Vernetzung im Gehirn eine wesentliche Rolle. So ist das sog. rationale Denken fest im Großhirn verankert. Die Meldungen von der Amygdala zum Großhirn sind um ein vielfaches schneller als andersherum. So lernt das Gehirn schneller auf Gefahren zu reagieren, indem der Mandelkern blitzschnell reagiert, noch bevor es zum rationalen Denken kommt. Die Stressmeldungen vom Mandelkern zum Gehirn gleichen einer 6-spurigen Autobahn, der Weg vom rationellem Denken zurück ist gerade mit einem Feldweg vergleichbar.

Erst wenn es dem rationalem Denken gelingt, die Situation auch gedanklich zu „entschärfen“, erreicht dieses auch wiederum die Amygdala, die mit der Beendigung der Hormonausschüttung reagiert. Die Folge ist die Abnahme der emotionalen und körperlichen Reaktionen.

Der Mandelkern lernt immer und laufend hinzu.

So lernt sie nicht nur auf Stressereignisse zu reagieren, sondern auch auf Situationen, die wir entspannt erleben.

Wenn wir an einem bestimmten Ort eine schöne, entspannte Zeit erlebt haben so ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass wir beim nächsten Besuch dieses Ortes eine gleiche oder ähnliche Entspannung erleben. Die Amygdala hat das Empfinden sozusagen abgespeichert. So reicht auch oftmals nur der Gedanke an den Ort, um den emotionalen Zustand wieder zu erreichen.

Während des täglichen Schreibens eines Glückstagebuches programmierst Du langsam und stetig Deine Mandelkerne auf positive Empfindungen und erhöhst somit Dein Glücksgefühl.

So starte doch am besten mit einem neuen Glückstagebuch ins neue Jahr!

Viel Spaß dabei!

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