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Wie man den Morgen meistert, wenn man kein Morgen-Mensch ist

Wie man den Morgen meistert, wenn man kein Morgen-Mensch ist

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© OSTILL by iStockphoto

Von Gereon von Ehrenfeld

Es scheint nur zwei Sorten Mensch zu geben. Die, die morgens ganz mühelos aus den Federn kommen und die, die das morgendliche Weckerklingeln verfluchen. Ehrlicherweise kenne ich allerdings nur die zweite Fraktion persönlich. Denn wer steht schon gerne auf, wenn er noch fest schlummert und vor sich hin träumt? Wer steht schon gerne auf, wenn alle Glieder so unendlich schwer, der Kopf nur müde, müde, müde und die Motivation das wärmende Bett zu verlassen schlicht und ergreifend nicht vorhanden ist?

Sicher ist der Morgen eigentlich eine wunderbare Tageszeit. Durch die Straßen zu streifen, wenn die Stadt erst erwacht, die leichte Kühle zu verspüren und das wohlige Gefühl noch ein wenig allein in der Welt zu sein, kann herrlich sein. Das Problem ist nur: Man muss für dieses Gefühl früh aufstehen. Und das schaffen Nicht-Morgen-Menschen nunmal ganz schlecht.



Aber es hilft ja alles nichts. Wenn die Arbeit oder die Familie ruft, müssen wir aufstehen. Es gibt allerdings ein paar Tipps, mit denen wir Morgenmuffel uns das Leben ein wenig erleichtern können. Wir stellen ihnen drei davon vor:

1. Voraus planen

Klar, manchmal ist man nachts zu müde. Aber es lohnt sich. Wir sollten uns es einfach angewöhnen: Vor dem Schlafengehen ein bisschen Ordnung schaffen. Das heißt ganz konkret: Alle Sachen für den nächsten Tag parat legen. Klamotten und, ganz wichtig, unsere Tasche für die Arbeit. Denn wer Abends Ordnung schafft, vergisst nicht nur deutlich weniger wichtige Dinge, der fühlt sich auch beim Aufwachen besser und weniger gehetzt. Und Hetze ist mit das Schlimmste für Morgenmuffel!

2. Langsam in die Gänge kommen

Oft genug versuchen wir es morgens mit der Hauruck-Methode. Der Wecker klingelt und wir sprinten aus den Federn. Der Versuch, das Unangenehme ganz schnell zu erledigen. Aber das ist keine sonderlich clevere Methode. Denn unser Körper braucht ein wenig um in die Gänge zu kommen. Wir sollten daher zunächst noch ein paar Minuten im Bett liegen bleiben und uns räkeln. Die Arme ausstrecken, die Hüfte nach links und rechts bewegen. Schon ein klitzekleines bisschen Bewegung im Alltag entspannt und bringt unseren Kreislauf in Schwung.

3. Morgenroutine genießen

Eine Möglichkeit ist, einfach aus dem Bett zu fallen, Klamotten an und raus aus der Tür. Besser wäre es, wenn wir uns Zeit für die Morgenroutine nehmen. Den Kaffee im Sitzen, statt im Stehen zu trinken. In der Dusche nicht nur schnelle Katzenwäsche zu machen, sondern das Ritual der Reinigung mit allen Sinnen wahrzunehmen. Sich kurz ans Fenster zu stellen und, egal bei welchem Wetter, die frische Luft draußen zu genießen. Damit werden wir zwar nicht zu Morgenmenschen, aber wir bekommen bessere Laune. Und das ist auch schon mal ganz viel Wert.

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