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Frühjahrsputz (auch) für die Seele: Wie dich das Entrümpeln glücklicher macht

Frühjahrsputz (auch) für die Seele: Wie dich das Entrümpeln glücklicher macht

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Wahres Glück kommt von innen, sagt man, und das stimmt auch zu großen Teilen. Doch es gibt ebenso äußere Faktoren, welche unser Wohlbefinden beeinflussen – positiv oder negativ. Die Jahreszeiten sind so ein Faktor. Viele Menschen fühlen sich unwillkürlich besser, wenn die Sonne scheint und die Sonnenstrahlen die Luft sowie die Haut erwärmen. Demgegenüber stürzen in der kalten Jahreszeit circa 15 Prozent der Bevölkerung in eine Art „Wifrühjnterdepression“. Da kann selbst der innere Schweinehund nicht mehr erfolgreich dagegen ankämpfen.

Zeit für einen Neuanfang

Spätestens jetzt, wo der Frühling endlich vor der Tür steht und die Tage immer wärmer werden, ist es aber an der Zeit, diesen zu überwinden. Alle Jahre wieder ist der Frühling die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang – und zwar innerlich sowie äußerlich. Denn nun herrscht Aufbruchsstimmung und endlich fallen all die Dinge, die im Winter wie eine riesengroße Last erschienen, plötzlich ganz einfach. Das gilt für das vernachlässige Sportprogramm, für die gesunde Ernährung, aber auch die Haushaltstätigkeiten wie das Putzen. Was wir nun also anpacken sollten, ist ein Frühjahrsputz…für die Wohnung und für die eigene Seele.

Putzen macht glücklich(er)

Die Tradition, die eigene Wohnung pünktlich zum Frühjahr auf Vordermann zu bringen, kommt nicht von ungefähr. Denn dieser Frühjahrsputz macht glücklich. Das lässt sich sogar auf einer biologischen Ebene messen: Schon der Gedanke, sich das Putzen vorzunehmen, sorgt für die Ausschüttung von Endorphinen. Und Endorphine sind bekanntlich nichts anderes als Glückshormone. Noch größer werden diese Glücksgefühle, wenn wir diesen Plan dann auch tatsächlich anpacken. Anschließend können wir diesen Punkt von unserer To-Do-Liste streichen und uns sprichwörtlich an einer sauberen Wohnung und dem vollen Durchblick aus den strahlend reinen Fenstern erfreuen. Es gibt also viele gute Gründe, um den Frühjahrsputz anzupacken. Gerade jetzt, wo angesichts der Corona-Krise ohnehin Ausgangsbeschränkungen gelten und die meiste Zeit innerhalb der eigenen vier Wände verbracht wird, gehört der Frühjahrsputz zur Liste der sinnvollen Beschäftigungen. Denn ein Neuanfang im Außen ist auch die perfekte Einstimmung auf einen Neuanfang im Inneren.

Auch die Seele „entrümpeln“

Natürlich ist der Frühjahrsputz notwendig. Natürlich ist er eine Art von Sport, ist somit gesund und macht glücklich(er). Und natürlich kann das Entrümpeln auch schlichtweg Spaß machen. Worum es für uns dabei aber vor allem gehen sollte, ist die symbolische Kraft, welche in einem solchen Frühjahrsputz stecken kann. Neue Wohnung, neues Ich – so kann und sollte das Motto lauten. Denn eines ist sicher: Eine innere Veränderung geht stets auch mit einer äußeren Veränderung Hand in Hand. Die eigene Wohnung auf Vordermann zu bringen und von Altlasten zu befreien, kann also der perfekte Startschuss für einen inneren Veränderungsprozess sein. Das „Großreinemachen“ wird somit zum meditativen Prozess, in welchem auch die Seele entrümpelt werden kann. Dieser innere Prozess kann wiederum dazu führen, dass wir plötzlich Lust haben, unsere Wohnung umzugestalten oder andere äußere Veränderungen vorzunehmen. Es handelt sich also um einen Kreislauf, an dessen Ende nicht nur unsere Wohnung in frischem Glanz erstrahlt und bereit ist für einen Neuanfang, sondern ebenso wir selbst. Der Frühjahrsputz für die Seele ist also wichtig. Bleibt aber noch die Frage nach dem „Wie“?

Sich auf den Prozess einlassen

Erst einmal geht es darum, überhaupt die Chance hinter dem Frühjahrsputz als solche zu begreifen und sich auf den inneren Prozess einzulassen. Anstatt also planlos Staubsauger und Staubwedel zu schwingen, ist es sinnvoller, den Neuanfang zuerst im Kopf zu beginnen. Am besten funktioniert das in der Natur bei einem ausgedehnten Spaziergang mit der Sonne auf der Haut und der Ruhe, welche nur durch das Zwitschern der Vögel unterbrochen wird. Bei einem solchen meditativen Spaziergang können die Gedanken gesammelt und geordnet werden. Auch hier gilt es sozusagen ordentlich „durchzulüften“ und zu „entrümpeln“. Das kann dabei helfen, Vergangenes wie eine verflossene Liebe loszulassen. Dadurch können wir außerdem negative Gefühle wie Neid oder Feindseligkeiten abbauen. Wir können Konflikte lösen oder uns neue Ziele für die Zukunft stecken. Natürlich passiert all das nicht nur während eines Spaziergangs. Aber er kann den Startschuss für all diese Dinge darstellen. Er ist also den erste wichtige Schritt in die richtige Richtung. Das Ziel am Ende des Prozesses ist schlichtweg mehr Glück – ein Leben im Hier und Jetzt, das geprägt ist von positiven Gefühlen und uns optimistisch sowie motiviert in die Zukunft blicken lässt…bereit für neue Abenteuer und Projekte.

Das Innen und das Außen verknüpfen

Der zweite Schritt kann dann auch im Außen stattfinden. Denn das Entrümpeln der eigenen Wohnung kann bei einigen dieser inneren Veränderungen helfen. Wir können zum Beispiel endlich die Sachen unserer verflossenen Liebe loswerden. Oder wir hängen kleine Motivationshilfen in der Wohnung auf, um uns an unsere Ziele sowie Träume zu erinnern – vielleicht ein Bild von einem schönen Haus mit Garten, wenn es das ist, was wir wollen. Wenn der Frühjahrsputz also achtsam angegangen wird und der Fokus dabei auch auf dem inneren Veränderungsprozess liegt, kann er tatsächlich eine Art von Neuanfang darstellen.

Den Körper nicht vergessen

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Nun fehlt nur noch ein letzter Schritt auf dem Weg zum „neuen“ Ich: Der Körper sollte ebenfalls einen metaphorischen Frühjahrsputz erhalten. Jetzt ist die perfekte Zeit zur Entschlackung und um unseren Körper so richtig zu verwöhnen. Meditation ist dabei eine sinnvolle Maßnahme, aber auch Yoga, autogenes Training oder eine Fastenkur können wohltuend wirken. Es gilt, (besser) auf die eigene Ernährung zu achten, dem Körper alle wichtigen Nährstoffe zuzuführen und Sport zu treiben. All diese Dinge können zugleich dabei helfen, das Vergangene loszulassen – seien es Altlasten in der Wohnung oder in der Seele. Dann steht uns nichts mehr im Weg, das Frühjahr als Neuanfang zu begreifen und unbeschwert die ersten Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen.

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