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In 60 Sekunden zum Glück – wie funktioniert diese simple Wissenschaft?
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In 60 Sekunden zum Glück – wie funktioniert diese simple Wissenschaft?

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© AungMyo / 299772509 via AdobeStock

Es klingt so einfach: Gerade einmal 60 Sekunden soll der Mensch brauchen, um glücklich zu sein und sich von negativen Gedanken zu lösen. Doch wie funktioniert das und was macht glücklich?

Ob wir glücklich sind oder nicht, hängt vor allem von den Glückshormonen ab. Die sogenannten Neurotransmitter sorgen dafür, dass der Mensch Glück empfindet. Sie sind es auch, die die weltbekannten Schmetterlinge im Bauch einziehen lassen. Entgegen der allgemeinen Vermutung gibt es nicht nur Dopamin und Serotonin als Glücksgefühle, sondern zwei Weitere: Endorphine und Oxytocin. Alle vier tragen erheblich zum allgemeinen Glücksgefühl bei.

All diese Glückshormone haben allerdings eines gemeinsam: Sie lassen sich durch Kleinigkeiten hervorrufen und sorgen, wenn sie einmal im Körper präsent sind, dafür, dass negative Gedanken verschwinden. Das beginnt bei einem Lächeln, geht über Umarmungen, bis hin zu kleinen Glücksmomenten beim Shopping.

Dopamin als natürlicher Antreiber

Der erste Schritt zum Glücklichsein ist die Aktivierung des Dopamins. Dopamin ist das wohl bekannteste Glückshormon, das der Körper innehat. Es hat eine wichtige Aufgabe: Es sorgt für die Motivation. Ohne Dopamin würde dem Menschen die nötige Motivation fehlen, um die Anstrengungen zu bewältigen, die es manchmal auf dem Weg zum Glücklichsein gibt.

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Mit ausreichend Dopamin ist der Mensch nicht nur motiviert, er kann dann auch ganz neue Energiequellen aktivieren. Um den Körper dazu zu motivieren, Dopamin auszuschütten, braucht es nicht viel. Zum einen sollte der Mensch wieder beginnen, sich über kleine Dinge zu freuen. Jeder kleine Schritt nach vorn ist ein Erfolg und darf auch als solcher gefeiert werden. Weiterhin sollten die Ziele nicht zu hoch gesteckt werden.

Wer sich bewusst für kleine Schritte entscheidet und deren Erreichen feiert, wird schnell glücklicher sein als diejenigen, die sich lediglich um die großen Meilensteine bemühen. Dopamin wird zudem dann ausgeschüttet, wenn die Messlatte nicht zu hoch liegt.

Endorphine sind ein Opium der Natur

Ein weiteres Hormon, das für das eigene Glücksgefühl entscheidend ist, sind die Endorphine. Endorphine gelten zu Recht als Opium der Natur, denn nur mit diesen Hormonen lassen sich Schmerzen vergessen, die vorher verspürt wurden. Um die Endorphine im Körper zu wecken, braucht es gar nicht viel.

Beim Sport reichen tatsächlich wenige Sekunden aus, um den Körper dazu zu motivieren, Endorphine auszuschütten. So sollte einfach häufiger zwischen den Übungen gewechselt werden. Die Trainingseinheiten bekommen dadurch einen neuen Reiz, werden sie dann trotzdem geschafft, reagiert der Körper darauf mit einem ausgeprägten Glücksgefühl.

Auch durch Stretching kann die Endorphine-Ausschüttung angeregt werden. Wird der Körper gestretcht, verspüren Körper und Geist gleichermaßen Flexibilität. Diese Flexibilität trägt wiederum dazu bei, dass Endorphine entstehen. Um die Bildung der Glückshormone zu verstärken, darf gern einen Schritt weiter gegangen werden. So sollte das Stretchen hin und wieder ein wenig schmerzhaft sein. Die Endorphine lassen diese Anstrengung schnell vergessen. Tatsächlich macht sich mit ihnen ein Gefühl der inneren Zufriedenheit breit.

Fast jeder hat schon einmal gehört, dass Lachen einfach die beste Medizin ist. Tatsächlich sollte hin und wieder ausgiebig gelacht werden. Lachen muss trainiert werden und so macht es überhaupt nichts, wenn es zu Beginn ein wenig künstlich klingt. Noch schöner als Lachen im Allgemeinen ist es gemeinsam zu lachen. So haben Wissenschaftler in Untersuchungen herausgefunden, dass bei Paaren das gemeinsame Lachen jeweils die Endorphine des Anderen weckt.

Oxytocin unterstützt gesellschaftliches Wohlgefühl

Der Mensch kann nicht allein sein. Zum Glücklichsein ist er auf zwischenmenschliche Beziehungen angewiesen. Dies fällt nicht jedem leicht. Es gibt aber auch hier einen hormonellen Begleiter, der erheblich dafür verantwortlich ist, wie sie sich in gesellschaftlichen Bindungen fühlen. Die Rede ist von Oxytocin. Wenn der Körper Oxytocin ausschüttet, fühlt sich der Mensch in der Gesellschaft wohler. Weiterhin wird durch das Hormon ein Sicherheitsgefühl ausgelöst. Die Bildung von Oxytocin lässt sich beispielsweise fördern, indem man beginnt, anderen zu vertrauen. Das ist in vielen gesellschaftlichen Gefügen unabdingbar.

Dinge, die im Alltag für Glücksgefühle sorgen

Jeder Mensch empfindet Glück und Glücklichsein anders. Tatsächlich gibt es aber viele kleine Dinge, für die auch im Alltag Zeit ist, die das Glücksgefühl wecken. Oft braucht es dafür nur ein wenig Überwindung.

So reichen wenige Minuten Bewegung an der frischen Luft beispielsweise aus, um die Stimmung spürbar zu heben. Insbesondere wenn draußen die Sonne scheint, sollten auch Büromenschen den Stuhl einmal beiseiteschieben und raus gehen. Licht und Wärme sorgen innerhalb weniger Minuten für Glücksgefühle und wirken sich positiv auf das Arbeitsgedächtnis aus.

Auch Einkaufen kann Glücksgefühle auslösen, vor allem dann, wenn bei der nächsten Shoppingtour eben doch ein großartiges Schnäppchen eingepackt wird. Das Gefühl, an der richtigen Stelle gespart zu haben, sorgt dafür, dass Glückshormone ausgeschüttet werden. Dabei ist es natürlich wichtig, dass es sich um einen Gegenstand handelt, der ohnehin Ziel der Begierde war.

Durch den richtigen Umgang mit unseren Mitmenschen können wir zudem selbst dazu beitragen, dass man selbst glücklich ist. So sollte Kollegen und anderen Mitmenschen immer mit einem Lächeln begegnet werden. Weiterhin belohnt es der eigene Körper, wenn man sich in zwischenmenschlichen Beziehungen hilfsbereit zeigt. Beides sorgt dafür, dass eigene Schmerzen vergessen werden. Dabei ist keineswegs übertriebene Hilfsbereitschaft gemeint. Schon zwei Stunden wöchentlich reichen aus, um den Körper 100 Stunden im Jahr mit einem zufriedenen Glücksgefühl zu versorgen.

Aus Treffen mit Freunden und Familie lässt sich Glück ziehen. Bei Umarmungen von lieben Menschen verspürt der Körper Zufriedenheit und schüttet Glückshormone aus. Wir fühlen uns geborgen und beschützt, was wiederum zu einer besseren Allgemeinverfassung beiträgt.

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