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Wir sollten uns weniger beschweren – es macht die Dinge nur schlimmer

Wir sollten uns weniger beschweren – es macht die Dinge nur schlimmer

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© Wavebreakmedia by iStockphoto

von Simone Debour

Ich weiß ja nicht, wie es ihnen geht. Aber wenn ich im Zug sitze, oder irgendwo warte, ich höre vor allem eines: meckern. Klar, wir wissen schon, dass das unser liebster Volkssport ist. Aber ich habe den Eindruck es wird immer schlimmer! Die Bahn kommt 5 Minuten zu spät: gemecker. Es gibt kein alkoholfreies Bier mehr: gemecker. Der Wind weht: gemecker. Und immer so weiter. Ich möchte dem etwas entgegensetzen: Das Meckern gegen das Gemecker!

Scherz beiseite: Ich möchte, dass wir mit dem meckern aufhören. Denn es ist schädlich. Es bringt nichts und tut uns nicht gut.

Schluß mit dem Gemecker!

In Studien konnte schon nachgewiesen werden, dass wir uns sehr häufig beschweren. Und unser Gehirn unterstützt uns dabei nach Kräften. Denn je häufiger wir uns beschweren, desto einfacher fällt es uns mit der Zeit. Und so entstehen Verhaltensweisen. Eine Mecker-Spriale, aus der wir nicht mehr rauskommen. Aber meckern schadet uns. Denn beim Meckern schüttet unser Körper auch Stresshormone aus. Und Cortisol ist schlecht für unser Immunsystem. Wir kennen das aus stressigen Zeiten, wenn wir besonders anfällig für Erkältungen werden.



Aber meckern kann auch abfärben. Auch das kennen wir aus dem Alltag. Wer oft mit einem Miesepeter zusammen ist, kriegt irgendwann selbst schlechte Laune. Wer mal eine Bahnfahrt mit einem Dauer-Meckerer hinter sich gebracht hat, ist danach selbst gestresst. Meckern färbt ab. Umso wichtiger, dass wir alle weniger meckern!

Wie wir das machen? Ich habe da ein paar Vorschläge.

Wer sich mal wieder richtig beschweren möchte, sollte kurz innehalten. Und überlegen, ob er nicht lieber freundlich sein möchte. Ja, tatsächlich. So simpel. Ein Beispiel: Man sitzt in der Bahn, der Zug bekommt Verspätung, weil der Wechsel von Zugleiter zu Zugleiter nicht funktioniert. Zwanzig Minuten Verspätung. Statt sich nun maßlos über „schon wieder diese“-Bahn aufzuregen, könnten wir uns einfach freuen, dass der Schaffner nett war, es im BordBistro heißen Kaffee gibt und wir im trockenen sitzen. Oder?!

Und in Folge, statt den Schaffner anzumaulen, könnte man es auch lösungsorientiert probieren: „Das ist jetzt bestimmt auch für sie stressig, aber könnten sie mir vielleicht sagen, ob ich meinen Anschlußzug verpasse?“

Nett und freundlich

Es ist unfassbar, und das meine ich ganz ehrlich, was es ausmacht, wenn wir Menschen mal ein bisschen freundlicher begegnen. Man sagt nicht umsonst, dass Höflichkeit entwaffnend wirken kann. Und man muss sich immer wieder klarmachen, dass Höflichkeit immer eine wechselseitige Beziehung ist. Wie noch so ein Spruch schon zeigt: „Wie man in den Wald hineinruft….“

Also, packen wir’s an. Denn gerade in der jetzt anstehenden Weihnachtszeit wird wieder viel gemeckert werden. Wir kennen das alle. Auch wir möchten schließlich meckern. Die Leute gehen zu langsam, es ist zu voll, warum machen die keine zweite Kasse auf?!

Einatmen, ausatmen. Lächeln. Wetten, es lächelt jemand zurück?!

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